27.09.2011 | Märkte

Entwicklung bei Nutzwald und Biomasse

Ein aktueller Marktreport der dänischen International Woodland Company (IWC) analysiert die steigende Nachfrage nach Holz insbesondere aus China und die Konsequenzen für Holzexporteure, sowie den Markt für Biomasse in Europa und den USA. Durch die stark wachsende Nachfrage in China nach Holzprodukten sowie die seit 2008 geltenden russischen Exportbeschränkungen für Holz wird das Defizit zwischen Chinas Eigenproduktion und dem geschätzten Bedarf im Jahr 2015 bereits auf 150 Millionen Round Wood Equivalents (RWE) beziffert. Bereits jetzt betrage es rund 100 Millionen RWE. Allein im vergangenen Jahr betrugen die Zuwachsraten bei Holzprodukten zwischen 22 und 70% gegenüber dem Vorjahr.

Eine wachsende Nachfrage nach Holz wird auch aus der steigenden Nachfrage nach Biomasse in den entwickelten Industrienationen Europas sowie den USA erwartet, schreibt IWC. Bereits 2020 seien Angebotslücken zu erwarten, die sich bis 2030 deutlich ausweiten dürften.


Quelle: IWC

Um diese Differenz zu schließen, werden hohe Importe von Biomasse in die EU  erwartet. Dies bietet attraktive Möglichkeiten für Investments in Holz (Timber) in den USA, Kanada, Afrika, Russland und Brasilien. Dabei wurde als ein Unsicherheitsfaktor für die Renditen in dieser Anlageklasse die fehlenden Pläne der USA für die eigene Versorgung mit alternativen Energien genannt.

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