Entscheider im Asset Management erwarten weltweit positive Entwicklung
Im Februar 2011 hat PricewaterhouseCoopers die Ergebnisse der 14ten Annual Global CEO Survey veröffentlicht. Im vierten Quartal 2010 wurden dazu 1.201 CEOs in 69 Ländern zu ihren Wachstumserwartungen befragt, darunter 31 CEOs aus dem Sektor Asset Management. Trotz der Herausforderungen durch schärfere Regulierung und sich wandelnden Erwartungen auf Investorenseite sind Asset Management CEOs optimistisch. 68 % sind 'sehr zuversichtlich' für die Wachstumsaussichten ihres Unternehmens in den nächsten drei Jahren. Damit liegt das Asset Management an der Spitze des Finanzdienstleistungssektors und über dem Gesamtanteil der Umfrage von 51 %.
Quelle: PwC (2011)
Größte Sorge der Asset Management CEOs ist die Gefahr der Über-Regulierung, sowie die Harmonisierung europäischer und amerikanischer Regulierungsansätze. Die strategische Restrukturierung und Neuausrichtung des Sektors wird durch vermehrte M&A Aktivitäten gekennzeichnet sein. Obwohl der demographische Wandel wachsenden Bedarf für Alpha-Generierung entstehen lässt, könnte das neue regulatorische Umfeld zu abnehmender Risikofreudigkeit unter institutionellen Investoren führen. Gleichzeitig eröffnen die Entwicklungen in der Regulierung aber auch neue Wettbewerbsimpulse durch erhöhte Anforderungen an Steuer- und Kapitaleffizienz.
Die größten Wachstumschancen gehen der Umfrage zufolge von den Schwellenländern aus. Drei von vier Asset Management CEOs erwarten, dass die Märkte der Schwellenländer für die Zukunft ihres Unternehmens bedeutender als die klassischen, entwickelten Märkte sein werden.