Emerging Markets wachsen trotz schwacher Weltkonjunktur
Die Wachstumsdynamik in den Schwellenländern hat sich im Zuge eingetrübter Weltkonjunktur im zweiten Quartal 2012 etwas reduziert. Trotzdem ist das Wachstum immer noch deutlich positiv, berichtet HSBC im aktuellen Marktbericht zum Emerging Markets Index. Der HSBC Emerging Markets Index basiert auf 21 Industrie- und Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes aus 16 Emerging Markets. Er fiel um 0,6 Punkte auf 53, wobei ab der Marke von 50,0 Wachstum signalisiert wird. Sowohl Industrie- als auch der Dienstleistungssektor gaben nach, maßgeblich aufgrund der sinkenden Nachfrage aus den Industrieländern.
Quelle: HSBC
Im Gegensatz zum Vorjahr, als vor allem China und Brasilien als Zugpferde des Wachstums agierten, legten nun Indien und Russland vor. Die nachlassende Konjunktur wirkte sich auch auf die Preise aus, sowohl Einkaufs--, als auch Verkaufspreissteigerungen zeigten die niedrigsten Werte seit drei Jahren. Weniger Aktivität gab es außerdem im Außenhandel und an den Arbeitsmärkten zu beobachten.