30.06.2010 | Research

Diversifikationseffekte von Alternatives

Eine Ende 2009 erschienene Research-Arbeit der Universität Graz untersucht den Einfluss der alternativen Asset-Klassen Hedgefonds, Managed Futures, Real Estate, Private Equity und Commodities auf die Eigenschaften von traditionell gestalteten Portfolios. Dabei nutzen die Autoren sowohl verschiedene Schätzmethoden, als auch Modifikationen des Value at Risk, um den Einfluss auf die höheren Momente der Portfolios zu analysieren, wobei der Fokus auf historischen Krisenszenarien liegt. Für ihre Untersuchung bilden die Autoren zunächst die optimalen Portfolios und ersetzen anschließend die Volatilität durch den Modified VaR und den Modified Conditional VaR als Risikomaß. Besonderes Augenmerk wird außerdem auf die Portfolios mit dem niedrigsten Risiko und der höchsten risikoadjustierten Rendite gelegt.


Quelle: Fischer, Lind-Braucher (2009)

Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass durch die Beimischung alternativer Asset-Klassen Portfolios deutlich stabilisiert und von der Entwicklung traditioneller Aktien- und Rentenmärkte abgekoppelt werden können. Interessanterweise spielt die Schätzmethodik für die grundsätzliche Aussage der Ergebnisse keine Rolle.



Quelle: Fischer, Lind-Braucher (2009)

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück