03.12.2018 | Studie

Diversifikation mit ILS-Investments

Insurance-Linked Securities werden von Investoren häufig aus Diversifikationsgründen erworben, weniger hingegen wegen der erwarteten Rendite, schreibt Willis Towers Watson in der 2018 Global ILS Market Survey.  Mehrheitlich haben die befragten Investoren 2 bis 5 % ihres Portfolios in dieser Asset-Klasse allokiert, zwei Drittel planen eine Ausweitung oder zumindest Beibehaltung ihrer derzeitigen Engagements. Dies spiegelt die hohe Zufriedenheit mit den Investments wider, die auch von den katastrophenbedingten Verlusten 2017 nicht beeinträchtigt wurde. Bei 80 % entwickelten sich die ILS gemäß der Erwartungen. Bei ihren Investments favorisieren 76 % der Investoren eine breite Diversifikation über verschiedene Risikoquellen, während die Kostenreduzierung nur von 40 % betont wird. Befragt wurden insgesamt 117 Investoren, Fonds und Zedenten.


Quelle: Willis Towers Watson

Pensionsfonds stellen weiterhin die größte Kapitalquelle für ILS-Fonds dar. Zwei Drittel der Portfolios sind in ILS mit erwarteten Verlusten unterhalb von 10 % investiert. Dabei dominieren Immobilienrisiken, wobei die Nachfrage nach weiteren Risikoquellen besteht. Mehrheitlich werden Nettoinventarwerte monatlich reportet, wobei nur ein Drittel der befragten Fonds für die Bewertung illiquider Assets auf Drittanbieter zurückgreift.  Auf der Zedentenseite generiert nahezu jeder Vierte über 30 % seiner Kapazitäten aus ILS. Als Gründe, die gegen die Nutzung von ILS sprechen, nennen die Zedenten die bewährten Kontakte zu Rückversicherern, hohe Kosten für die Etablierung des Geschäfts und die derzeit unattraktive Bepreisung der Risiken.


Quelle: Willis Towers Watson


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