Diversifikation mit alternativen Strategien
Commonfund untersucht in einer aktuellen Studie die Bedeutung alternativer Strategien für institutionelle Portfolios. Ein häufig unterschätzter Vorteil dieser Ansätze ist die geringe Korrelation zu breiten Marktbenchmarks verglichen mit traditionellen Strategien. Die durchschnittliche Korrelation zum Aktienmarkt ist den letzten Jahren zwar steigend, da die Anzahl aktiv gemanagter Fonds mit alternativer Strategie deutlich zugenommen hat, jedoch zeigen die Autoren, dass damit auch die Anzahl der unkorrelierten Manager gestiegen ist. Damit eröffnet sich institutionellen Investoren eine attraktive Quelle für Erträge, die eine geringe Korrelation zu den traditionellen Marktbenchmarks und dadurch gute Diversifikationseigenschaften aufweisen.
Quelle: Commonfund (2013)
Durch den aktiven Management-Stil ist die Renditestreuung in diesem Segment jedoch besonders hoch. Das Top-Quartil im Aktienbereich lieferte in den letzten zehn Jahren im Mittel ein annualisiertes Alpha von 10 % und war auch im herausfordernden Umfeld der vergangenen Jahre in der Lage bessere Performance zu liefern als das unterste Quartil in den letzten zehn Jahren. Die Managerauswahl ist daher von zentraler Bedeutung.
Quelle: Commonfund (2013)
Darüber hinaus unterscheiden sich viele alternative Produkte in ihrem Strategieansatz auch wenn sie in dieselbe Asset-Klasse investieren. Aus der großen Vielfalt alternativer Strategien ergeben sich sehr unterschiedliche Risikoprofile für ein und dieselbe Asset-Klasse, wodurch der Diversifikationseffekt dieser Ansätze sehr hoch ist.
Absolut Research untersucht die besten Investmentfonds mit alternativem Strategieansatz monatlich im Alternative Strategy Fonds Monitor.