31.10.2012 | Studie

Distressed Real Estate Investments in Deutschland

Akteure am Markt für Distressed Real Estate Investments erwarten, dass dieses Segment in Deutschland an Aktivität zulegen wird. Dies ergab eine von Ernst & Young durchgeführte Umfrage unter einigen Asset Managern, Banken und Service Providern in Deutschland. Die Befragten sehen vor allem bei Büroimmobilien und Immobilienkrediten in Ostdeutschland Chancen für Private-Equity-Fonds. 80 % der Studienteilnehmer gehen von einer wachsenden Anzahl von Transaktionen bis einschließlich 2013 aus.


Quelle: Ernst & Young

Von den befragten Banken wird die Zahl der Covenant-Verletzungen bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen bei 0-20 % eingeschätzt, maßgeblich  zurückzuführen auf teilweise hohe Fremdfinanzierungsanteile, sich anpassende Preisvorstellungen von Angebot und Nachfrage sowie mangelhaftem Management der Immobilien. Kaum betroffen sei allerdings der Wohnungsmarkt, da hier weiterhin mit steigenden Preisen gerechnet wird. Für Investoren bieten sich nach Ansicht der Studienteilnehmer vor allem Möglichkeiten beim Erwerb von notleidenden Immobilienfinanzierungen und Immobilienkäufen aus Insolvenzen.


Quelle: Ernst & Young

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