28.11.2005 | 

Deutscher Beteiligungsmarkt tritt auf der Stelle

Die Investitionstätigkeit im deutschen Private Equity-Markt bleibt auch

im dritten Quartal 2005 eher verhalten, die Neuinvestitionen betrugen

355,1 Mio. ?. Das zeigt die Statistik, die der Bundesverband Deutscher

Kapitalbeteiligungsgesellschaften ? German Private Equity and Venture

Capital Association (BVK) jetzt  veröffentlichte. Damit liegen die

Private Equity-Investitionen zwar leicht über dem Wert des Vorquartals

(353,7 Mio. ?), jedoch weit unter dem Volumen des Vergleichsquartals

2004 (913,5 Mio. ?).

?Nach wie vor ist das Ausbleiben großer Buy-outs für das geringe

Investitionsvolumen verantwortlich?, erläutert Thomas U. W. Pütter,

Vorstandsvorsitzender des BVK. ?Schon im gesamten Jahresverlauf liegen

die Buy-outs trotz gleich bleibender Transaktionszahl rund zwei Drittel

unter dem Vorjahresvolumen.?

Bis zum Ende des Jahres erwartet der Branchenverband zwar keinen

Endspurt im Buy-out-Segment: ?Dennoch rechnen wir mit einer

Verbesserung des Gesamtinvestitionsvolumens, aber die Vorjahreswerte

werden wir wohl eher nicht erreichen?, so Frommann. ?Die

Beteiligungsgesellschaften konzentrieren sich derzeit vielmehr auf

Beteiligungsverkäufe und das Einwerben neuer Mittel als auf

Investitionen.?

Starke Impulse werden nach Ansicht des BVK im Fundraising zu spüren

sein, da die neuen Förderstrukturen und der ERP/EIF Dachfonds nun

greifen. Pütter: ?Im Bereich der jungen Technologieunternehmen sehen

wir optimistischer in die Zukunft. Bis Ende 2006 werden wir hier

kräftiges Wachstum sehen.?

 

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