Deutscher Beteiligungsmarkt tritt auf der Stelle
Die Investitionstätigkeit im deutschen Private Equity-Markt bleibt auch
im dritten Quartal 2005 eher verhalten, die Neuinvestitionen betrugen
355,1 Mio. ?. Das zeigt die Statistik, die der Bundesverband Deutscher
Kapitalbeteiligungsgesellschaften ? German Private Equity and Venture
Capital Association (BVK) jetzt veröffentlichte. Damit liegen die
Private Equity-Investitionen zwar leicht über dem Wert des Vorquartals
(353,7 Mio. ?), jedoch weit unter dem Volumen des Vergleichsquartals
2004 (913,5 Mio. ?).
?Nach wie vor ist das Ausbleiben großer Buy-outs für das geringe
Investitionsvolumen verantwortlich?, erläutert Thomas U. W. Pütter,
Vorstandsvorsitzender des BVK. ?Schon im gesamten Jahresverlauf liegen
die Buy-outs trotz gleich bleibender Transaktionszahl rund zwei Drittel
unter dem Vorjahresvolumen.?
Bis zum Ende des Jahres erwartet der Branchenverband zwar keinen
Endspurt im Buy-out-Segment: ?Dennoch rechnen wir mit einer
Verbesserung des Gesamtinvestitionsvolumens, aber die Vorjahreswerte
werden wir wohl eher nicht erreichen?, so Frommann. ?Die
Beteiligungsgesellschaften konzentrieren sich derzeit vielmehr auf
Beteiligungsverkäufe und das Einwerben neuer Mittel als auf
Investitionen.?
Starke Impulse werden nach Ansicht des BVK im Fundraising zu spüren
sein, da die neuen Förderstrukturen und der ERP/EIF Dachfonds nun
greifen. Pütter: ?Im Bereich der jungen Technologieunternehmen sehen
wir optimistischer in die Zukunft. Bis Ende 2006 werden wir hier
kräftiges Wachstum sehen.?
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