22.07.2008 | 

Deutsche Stiftungen wollen Allokation in Alternative Investments erhöhen

Die Finanzmarktkrise traf auch die Vermögen von Stiftungen, insbesondere wenn diese fast ausschließlich in Aktien und Renten investiert waren. Wie die Börsenzeitung berichtete, erzielten große Stiftungen, wie die Zeit-Stiftung, die Hertie-Stiftung oder die Volkswagen-Stiftung im Jahr 2007 Renditen zwischen 2,2% und 3,7%. Dies war ein deutlicher Rückgang zu den Vorjahren. Für das Jahr 2008 fielen im ersten Halbjahr sogar leichte Verluste an.

Deutsche Stiftungen haben bisher eine relativ geringe Allokation in Alternative Investments. Die Hertie-Stiftung strebt jedoch für die Zukunft eine Erhöhung der Hedgefonds-Allokation von derzeit 1,5% auf 5% an, um die Renditen des Portfolios zu stabilisieren. Dies sagte Holger Benke, der für Kapitalanlagen zuständige Geschäftsführer, der Börsen-Zeitung. Bei der Volkswagen-Stiftung hingegen ist man mit 4,5% in Private-Equity sowie mit 2% in Hedgefonds investiert, so Dieter Lehmann, Leiter der Vermögensabteilung.

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