Deutsche Bank sieht auch 2011 steigende Rohstoffpreise
Mitte Januar erschien der "Commodity Outlook 2011", in dem das Research Team der Deutschen Bank seine Einschätzungen zur Entwicklung der Rohstoffmärkte 2011 gibt. Demnach sei insgesamt von weiter steigenden Preisen auszugehen. Dies sei im Wesentlichen auf das anhaltende Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern und die anhaltende Versorgung mit Liquidität durch die Fed zurückzuführen. Als besonders attraktiv werden die Aussichten für Industrie- und Edelmetalle, für Agrarrohstoffe und für Rohöl gesehen.
Quelle: Deutsche Bank
Industriemetalle und Rohöl seien vor allem wegen der anhaltenden Konjunktur gefragt. Hier besteht allerdings auch das größte Risiko, im Falle einer Abkühlung oder durch regionale Marktdislokationen. Edelmetalle dürften kontinuierlich, aufgrund der Skepsis der Investoren vor der makroökonomischen Entwicklung, an Wert zulegen. Die zunehmende Anzahl an physisch unterlegten Exchange Traded Products dürfte zusätzliche Nachfrage und damit steigenden Preisdruck generieren. Abgeraten wird von Investments in Baumwolle.
Der "Commodity Outlook 2011" gibt zudem einen Überblick über Trading-Strategien und Handelsempfehlungen der Deutschen Bank.
Quelle: Deutsche Bank