13.07.2010 | Research

Deutsche Bank analysiert asiatische Immobilienmärkte

Investoren haben sich in den letzten Jahren verstärkt in Asien engagiert, sowohl in den entwickelten, als auch in den sich entwickelnden Märkten. Nach dem Einbruch der Immobilienmärkte in den USA und einigen europäischen Staaten, wachsen nun auch die Befürchtungen vor Preisblasen in den asiatischen Immobilienmärkten. Eine aktuelle Analyse der Deutschen Bank untersucht die Immobilienpreise in China, Hong Kong, Singapur, Indonesien und Südkorea. Überbewertungen seien demnach in einigen chinesischen Großstädten, Hong Kong und Singapur festzustellen. Ebenso seien Preise im Vergleich zu den Mieten überdurchschnittlich gestiegen, worin sich die Erwartungen des Marktes auf einen Aufschwung spiegeln.


Quelle: Deutsche Bank Research

Trotzdem seien die Risiken für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nur gering, so die Autoren. Die längerfristigen Werttreiber wie Urbanisierung und Bevölkerungswachstum seien weiterhin positiv. Indonesien, Malaysia und Südkorea würden praktisch keine Downside-Risiken ausweisen. Dementsprechend sei innerhalb der nächsten Quartale in den überbewerteten Regionen mit Preisrückgängen zu rechnen, Maßnahmen der Regierungen und starke Fundamentaldaten ließen die asiatischen Immobilienmärkte jedoch weiterhin attraktiv erscheinen.


Quelle: Deutsche Bank Research

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück