Dach-Hedgefonds-Manager setzen auf Long-Short-Strategie
Die besten Aussichten auf Gewinne versprechen Dach-Hedgefonds, die auf Long/Short-Equity-Strategien setzen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Nachrichten-Agentur Reuters hervor. Die Umfrage wurde unter zehn Managern von Dach-Hedgefonds durchgeführt, die zusammen rund 74 Milliarden Dollar verwalten.
Der Umfrage zufolge setzen die befragten Manager derzeit im Schnitt 36,5 Prozent ihres verwalteten Vermögens auf Hedgefonds, die eine Long-Short-Strategie verfolgen. Die Manager gehen davon aus, dass sich das anziehende weltweite Wirtschaftswachstum weiterhin sehr positiv auf die Aktienmärkte auswirkt. Hinzu komme die zunehmende Volatilität an den Märkten, die den Managern größere Renditechancen ermögliche, heißt es bei Reuters. Auf Länderebene sehen die Befragten dabei aktuell die größten Chancen am japanischen Aktienmarkt und in den USA.
Von der steigenden Volatilität an den weltweiten Aktienmärkten sollten der Umfrage zufolge auch Convertible-Arbitrage-Strategien profitieren. Ebenfalls positiv gestimmt sind die befragten Manager für Fonds, die auf die Global-Macro-Strategie setzen. Die Befragten haben aktuell durchschnittlich rund 14 Prozent ihres verwalteten Vermögens in Global-Macro-Fonds investiert.
Nur geringe Erträge werden dagegen von Hedgefonds erwartet, die auf quantitative Managed-Futures-Strategien setzen, teilt Reuters mit. Die schlechteste Performance erwarten die Manager 2006 von Fonds, die auf die Aktien- oder Rentenmärkte der weltweiten Schwellenländer setzen. Dort sei im laufenden Jahr mit vielen Risiken zu rechnen, hieß es.
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