CSR-Berichterstattung wird zum weltweiten Standard
KPMG hat die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung untersucht. Dazu wurden 4.900 Unternehmensberichte aus 49 Ländern analysiert. Der Anteil dieser Unternehmen, die einen CSR-Bericht veröffentlichen, ist seit 2005 von 41 % auf aktuell 75 % angewachsen. Bei den 250 größten Unternehmen weltweit liegt der Anteil sogar bei 93 %. Das stärkste Wachstum fand in Mexico (+32 PP), Neuseeland (+17 PP) und Taiwan (+11 PP) statt. Neue Richtlinien, die gestiegenen Anforderungen der Börsen und der Druck der Investoren werden als ursächlich für den positiven Trend gesehen.
CSR-Informationen werden außerdem zunehmend in die Finanzberichte direkt integriert, bei den 250 größten Unternehmen ist diese Praxis in den letzten zwei Jahren von 65 auf 78 % angestiegen. An Relevanz gewinnt auch die unabhängige Prüfung, die die Erwartung der Investoren auf die Verlässlichkeit der Daten widerspiegelt. Zwei Drittel der 250 größten Unternehmen weltweit (67 %) und fast die Hälfte aller analysierten Unternehmen (45 %) lassen ihre CSR-Angaben extern prüfen.
Quelle: KPMG
Nachholbedarf gibt es hinsichtlich der Integration von Klimarisiken in den Geschäftsbericht. Bisher berücksichtigen lediglich 28 % der Unternehmen die finanziellen Risiken des Klimawandels, wie Produktionsausfälle durch Extremereignisse. Bei den 250 größten Unternehmen ist der Anteil mit 48 % zwar deutlich höher, quantifiziert werden die Risiken allerdings kaum (2 %). 
Quelle: KPMG
Die Kernelemente der CSR-Richtlinie und was sie für institutionelle Investoren bedeutet, beschreibt Martin Viehöver von KPMG in Ausgabe 1|2017 im Absolut|impact in einem Fachartikel.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Nachhaltigkeit jeden Monat in den Publikationen Absolut|ranking Sustainability Equity und Sustainability Balanced & Fixed Income. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.