Credit Suisse zu Investments in illiquide Anlageformen
Credit Suisse zeigt in einer aktuellen umfangreichen Publikation die Eigenschaften und Entwicklung zahlreicher illiquider Asset-Klassen auf. Die Autoren greifen dabei teilweise auf Daten von Preqin zurück. Unter anderem wird auf Private Equity Investments in Afrika und Asien eingegangen, die von 2009 bis 2014 um 327 % bzw. 97 % angewachsen sind. Dennoch machen die Emerging Markets lediglich 11 % der globalen Private Equity Investments aus. Im Mittel ließen sich damit Renditen von rund 13 % erzielen. Hedgefonds wiederum haben zwar seit Ausbruch der Finanzkrise an Liquidität gewonnen, lassen sich jedoch unverändert weniger leicht handeln als Aktien. Dennoch bedeutet Illiquidität nicht notwendigerweise einen Nachteil, da durch den Verzicht auf die Handelbarkeit auch Ansätze verfolgt werden können, durch die sich alternative Renditequellen erschließen lassen, etwa im Bereich der Distressed-Debt-Strategien. 
Quelle: Credit Suisse
Sehr umfangreich wird auf Investments in Ackerland bzw. Nutzwald/Holz eingegangen. Weitere Themen sind Immobilien und Infrastruktur. Im Jahr 2015 planen 90 % der von Preqin in einer Studie befragten Investoren, mindestens 50 Mio. US-Dollar in Infrastruktur zu investieren. Seit 2007 hat sich das Volumen der Investitionen von 94 Mrd. US-Dollar auf 282 Mrd. US-Dollar verdreifacht. Gerade im Niedrigzinsumfeld legen Investoren - oft in Kooperation mit Regierungen oder supranationalen Organisationen - verstärkt in den Bereichen Transport, Telekommunikation und Technologie sowie Energie und Ressourcen an. Abschließend werden Unternehmensanleihen, Verbriefungen und Kunst als Investment beleuchtet.
Absolut Research unterstützt instititutionelle Investoren bei der Selektion von Asset Managern jeden Monat mit der Publikation Absolut|ranking. Insgesamt analysieren die Absolut|rankings mehr als 10.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 23 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 80 Universen.