Credit Suisse Jahrbuch 2009 zur langfristigen Entwicklung der Kapitalmärkte
Mit einer Datenhistorie von über 100 Jahren, setzt das Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook 2009 die aktuelle Krise in einen langfristigen Kontext. Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Stauton von der London Business School vertreten die Meinung, dass Investoren nicht ihren Glauben an Aktien verlieren sollten. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Zeitraum des Investmentengagements wichtig ist, um eine reelle Chance zu haben, hohe Gewinne zu generieren. Dafür berechneten sie langfristige Erwartungswerte der Renditen unterschiedlicher Anlageklassen und schätzten, wie lange Aktienmärkte zum Wiedererreichen alter Höchststände benötigen. Es ist eine globale Analyse, die langfristige Renditen und Risiken in 17 Märkten, von Australien über die Schweiz bis hin zu den USA, abdeckt.
Zusätzlich enthält das Yearbook einen Überblick der wichtigsten globalen und zyklischen Themen der letzten 200 Jahre der weltweiten Ökonomie. Der Autor betrachtet sowohl die große Depression der 1930er Jahre als auch Krisen des neunzehnten Jahrhunderts und kommt zu dem Schluss, dass periodisch auftretende Instabilitäten die Kosten eines dynamischen langfristigen Prozesses sind.
Zuletzt betrachtet das Yearbook separate Datenhistorien von über 100 Jahren für 17 Länder sowie drei große regionale Sektoren. Analysiert werden Aktien, langfristige Staatsanleihen und Schatzbriefe der jeweiligen Länder bzw. Regionen. Die Analyse umfasst Historien, Risiko-Rendite-Betrachtungen und Benchmark-Vergleiche. Diese Gegenüberstellung gibt einen guten Überblick und eine Vergleichbarkeit der Entwicklung der wichtigsten Kapitalmärkte im letzten Jahrhundert.