01.02.2011 | Analyse

Credit Risk Analyse - Europäische Investmentbanken - Update Januar 2011

Nach der Beruhigung im Dezember zeigten sich die Credit Spreads im Januar fast unverändert. Der mittlere Spread der beobachteten Banken sank um 3,25 bps auf 139,56. Auch die beiden iTraxx Indizes verzeichneten einen leichten Rückgang, der iTraxx Europe 5 Y sank um 6,85 bps auf 98,18, der iTraxx Crossover 5 Y um 21,41 bps auf 415,75. Größere Anstiege der Credit Spreads gab es nur bei der Commerzbank und der Dresdner Bank, die Kapitalstrukturmaßnahmen der Commerzbank im Januar geschuldet waren.

Dies geht aus der aktuellen Credit Risk Analyse - Europäische Investmentbanken für Januar 2011 hervor, den die Absolut Research GmbH seit der Zuspitzung der Finanzmarktkrise im Oktober 2008 monatlich veröffentlicht. Die vergleichende Rating- und Credit-Spread-Analyse soll Produktanbieter und institutionelle Investoren bei der Bonitätsbewertung ihrer aktuellen und potentiellen Partner im Bereich strukturierter Investments unterstützen.

Abgesehen vom iTraxx Crossover sind die Credit Spreads noch deutlich höher als im Vorjahr. Die Anspannungen aufgrund der Haushaltslage einiger EU-Staaten und die potentiell negativen Auswirkungen für Banken sind damit noch lange nicht verschwunden, während sich aufgrund der guten konjunkturellen Entwicklung bei den Non-Financial-Unternehmen die Spreads im Mittel gegenüber dem Vorjahresniveau reduziert haben.

Höchste und Niedrigste Credit Spreads Dezember 2010

Quelle: Absolut Research GmbH

Wie obenstehende Grafik zeigt, waren die Unternehmen mit den höchsten Spreads die WestLB, RBS, Merrill Lynch, Natixis Structured Products und die HSH Nordbank.
Die niedrigsten Spreads weisen Credit Suisse, UBS, JP Morgan, Rabobank und die HSBC aus. Die Differenz zwischen höchsten und niedrigstem Spread liegt bei 187,83 bps gegenüber 168,01 bps im Vormonat.

Abonnenten können die Analyse hier herunterladen.

zurück