13.04.2016 | Märkte

Co-Investments und Joint Ventures im Immobilienmarkt

Co-Investments und Joint Ventures stellen für institutionelle Investoren unter speziellen Rahmenbedingungen eine attraktive Alternative auf dem aktuellen Immobilien-Investmentmarkt dar. Zu diesem Ergebnis kommen Franklin Templeton Investments in ihrer Studie „Private Real Estate Co-Investing Today: Opportunities and Challenges“. Zurzeit haben vor allem die größten Fonds das nötige Kapital, um neue Immobilienanlagen in ihr Portfolio aufzunehmen. Abseits dieser Fonds können Limited Partners oder andere außenstehende Investoren das fehlende, aber notwendige Kapital in Form von Joint Ventures und Co-Investments beisteuern. Dem Co-Investor steht dann ein größerer Anteil am Portfolio oder dem Objekt zu.
Die Vorteile von Co-Investments und Joint Ventures liegen unter anderem in der kontrollierten, effizienten und bewussten Kapitalallokation mit einer größeren Erfolgschance innerhalb des Immobilien-Portfolios. Außerdem sind Managementgebühr und Performance Fee geringer. Insgesamt stellen die Autoren fest, dass etwa zwei Drittel der Co-Investments gegenüber Private-Equity-Fonds eine Outperformance aufweisen.


Quelle: Franklin Templeton Investments

Die Autoren weisen darauf hin, dass Marktkenntnisse und eine schnelle Due Diligence bei einem Co-Investment oder Joint Venture erforderlich sind. Mit ansteigender Asset Concentration Risk und einem vergrößerten Exposure steigt ebenso die Volatilität. Daher sind unter anderem ein entsprechendes Risikomanagement sowie ein breit diversifiziertes Immobilien-Portfolio notwendig.


Quelle: Franklin Templeton Investments

Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Immobilien jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Real Estate. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 12.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 25 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 100 Universen.

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