20.12.2012 | Studie

Chancen und Risiken von Private Equity in Schwellenländern

Private-Equity-Investitionen in Schwellenländern erfordern eine grundlegend andere Herangehensweise als in etablierten westlichen Staaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von mergermarket und Kroll Advisory Solutions durchgeführte Umfrage unter 50 englischen Private-Equity-Investoren mit Engagement in beiden Märkten. Nahezu alle Befragten geben an, für die Due Diligence in Schwellen- und Industrieländern unterschiedliche Ansätze zu verfolgen. Vor allem das politische Umfeld, Bürokratie und Korruption spielen in den Schwellenländern eine wesentlich wichtigere Rolle.


Quelle: Kroll Advisory Solutions

Das größte Wachstumspotenzial sehen die Teilnehmer nach wie vor in den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China, gefolgt von den Ländern Zentral- und Osteuropas. Gleichzeitig betont die Studie aber auch das hohe Risiko durch politische und regulatorische Gegebenheiten in allen Regionen.


Quelle: Kroll Advisory Solutions

Auf Sektorebene bewerten die Befragten mit 66 % und 64 % Einzelhandel und Energie als attraktivste Segmente. Je rund ein Drittel sind der Meinung Technologie und Infrastruktur bieten die größten Wachstumschancen für Investoren.

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