13.07.2009 | Studie

Chancen und Hintergründe im osteuropäischen M&A-Markt

Die Deloitte und Touche GmbH veröffentlichte Mitte Juni eine Studie über den osteuropäischen M&A-Markt. Darin wird insbesondere auf rechtliche und steuerliche Aspekte von Fusionen und Unternehmenskäufen in Osteuropa eingegangen. Leitthema ist die Situation der Länder nach der Finanzkrise. Sehr nützlich ist zudem die Einzalanalyse der zwölf osteuropäischen Länder, die neben Marktinformationen regionale und juristische Besonderheiten darstellt.


Quelle: Deloitte

Für die Studie wurden Experten für den osteuropäischen Raum zu ihrer Einschätzung befragt. Diese sehen in Osteuropa für westeuropäische Investoren einen wichtigen Wachstumstreiber in den nächsten Jahren. Nach der Finanzkrise ließen sich außerdem Zukäufe relativ günstig tätigen. Allerdings seien auch die Risiken in der Region ggestiegen.


Quelle: Deloitte

Als die fünf höchsten Risiken werden Ausweitung von Protektionismus und Bürokratie, lokale Unternehmensfinanzierung, Korruption und organisierte Kriminalität, politische Instabilität und Verlust der Währungsstabilität wahrgenommen. Im der Länderanalyse wurden Slowenien und der Slowakei geringe Risiken bescheinigt. Hohes Wirtschaftswachstum, gute Infrastruktur und politische Stabilität machten diese Länder attraktiv. Hohe Risiken gelten für Serbien, Rußland, Bulgarien und Rumänien. Wertverluste der Währungen, Protektionismus sowie mangelnde Rechtssicherheit und politische Instabilität werden als Gründe angeführt. Im Mittelfeld befinden sich Lettland, Litauen, Ungarn und Kroatien.


Quelle: Deloitte

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