Chancen im Energie- und Versorgungssektor
Von steigendem Interesse institutioneller Anleger berichtet PricewaterhouseCoopers in seiner Jahresstudie zu Transaktionen im Energie- und Versorgungssektor. Pensionsfonds, Versicherungen und Banken leisten bei der Modernisierung der europäischen Energieinfrastruktur zunehmend einen Finanzierungsbeitrag. Durch die niedrigen Kapitalkosten ließen sich zuletzt hohe Deal-Premien realisieren, heißt es in dem Anfang des Jahres erschienenen Report. Strategische Deals bildeten zwar auch 2012 den Großteil des Marktvolumens, der Anteil institutioneller Investoren verdoppelte sich jedoch zum Vorjahr auf 29 % bzw. rund 44 Mrd. US-Dollar.
Quelle: PricewaterhouseCoopers
Für 2013 rechnet der Report mit einer Zunahme der Marktaktivitäten. Insbesondere steigende Erdgaspreise könnten eine Welle von Transaktionen auslösen. In Europa werden auch in diesem Jahr starke Zuflüsse in Onshore-Windenergie erwartet. Auch für erneuerbare Energien insgesamt bleibt der weltweite Ausblick positiv. Hier bieten sich gerade in den Schwellenländern Asiens und Südamerikas attraktive Einstiegsmöglichkeiten.
Quelle: PricewaterhouseCoopers
Brasilien stellt dabei nach wie vor den aktivsten Markt dar. Hier können Investoren von der Konsolidierungswelle im Versorgungssektor profitieren, wo derzeit noch rund 64 verschiedene Unternehmen aktiv sind. Auf Käuferseite treten vor allem asiatische Firmen in den Vordergrund, chinesische und japanische Versorger sind vermehrt außerhalb der eigenen Staatsgrenzen auf der Suche nach Zukäufen.