16.09.2014 | Märkte

Chancen am deutschen Markt für Büroflächen

In einer umfangreichen Analyse haben die Berater von Wüest und Partner und Ottenströer den Markt für deutsche Büroimmobilien untersucht. Bei einer jährlich steigenden Nachfrage von rund 2 Mio. Quadratmeter ergeben sich demnach insbesondere für die Mittelstädte Westdeutschlands zahlreiche Opportunitäten. Den Einschätzungen der Marktanalyse zufolge ist von einer jährlichen Wachstumsrate der Zahl der Bürobeschäftigten von 80.000 auszugehen. Gerade in den Metropolregionen sowie deren Vororten ist daher von einer überdurchschnittlichen Nachfrageentwicklung auszugehen. Allerdings sind die Top-7-Städte den Nachfrageschwankungen in besonderem Maße ausgeliefert, schreiben die Autoren. Die Preisspektren sind hier wesentlich größer als in deutschen B- und C-Städten.


Quelle: Wüest & Partner

Für Investoren sehen die Autoren daher in den mittelgroßen Städten der alten Bundesländer das attraktivste Rendite-Risiko-Profil. Hier trifft eine geringe Neubautätigkeit auf dynamisches Wachstum. Zudem ist sowohl in Boom- als auch in Krisenphasen die Mietentwicklung wesentlich stabiler als in den Top-Standorten. Auch die Leerstände sind in den größten sieben Städten tendenziell höher, zeigt die Analyse. Den Spitzenplatz abseits der Top-7-Städte nimmt Bonn ein.


Quelle: Wüest & Partner

Unter den Top-Städten zeigen der Marktanalyse zufolge Berlin und Hamburg das geringste Risiko. Dahinter folgen München und Frankfurt sowie Stuttgart, Köln und Düsseldorf. Bonn wird von den Autoren auf der Risikoseite zwischen München und Hamburg angesiedelt, allerdings mit einem wesentlich höheren Renditeprofil. Grundsätzlich zeigt die Studie, dass bei risikoadjustierter Betrachtung Städte wie Bonn, Münster, Potsdam oder Karlsruhe ein besseres Renditepotenzial zeigen als die Top-Standorte.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
Mehr zum Thema "Büroimmobilien Real Estate"
zurück