BVV-Pensionsfonds denkt über Private Equity und Rohstoff-Investments nach
Der Pensionsfonds BVV (Versicherungsverein des Bankgewerbes) plant seinen Anteil an Immobilien auf bis zu 8 Prozent zu erhöhen und denkt zudem über ein Investment in Private Equity nach. Das sagte BVV-Vorstand Rainer Jakubowski der Börsenzeitung. Der BVV, die überbetriebliche Pensionskasse für die gesamte deutsche private Kreditwirtschaft, verwaltet ein Vermögen von ca. 18 Mrd. Euro.
Vom gesamten BVV-Anlagevolumen sind derzeit etwa 80 Prozent in governmentähnliche Anleihen investiert, gut 11 Prozent in Aktien, je 4 Prozent in Corporate Bonds und Immobilien sowie unter 1 Prozent in Hedgefonds.
Für die Zukunft kann sich Jakubowski ein Immobilienengagement von 5 bis 8 Prozent vorstellen. Der Aktienanteil könnte bis zu 20 Prozent "atmen", das Gewicht alternativer Anlagen dürfte ebenfalls zulegen. Konkret analysiert werde derzeit beispielsweise ein Investment in Private Equity, wobei die Berliner ihr dafür vorgesehenes Volumen von ca. 170 Millionen Euro auf mehrere Schultern verteilen wollen.
Als "hochgradig bedauerlich" bezeichnete er zudem, dass Rohstoffinvestments nicht möglich seien, da die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sie noch nicht in den Anlagekatalog aufgenommen hat. Bei den Hedgefonds-Engagements will sich das BVV-Management zwei Jahre Zeit lassen, um eine aussagekräftige Bewertung vollziehen zu können.
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