28.06.2005 |
Britische Finanzaufsicht diskutiert Lockerung der Hedgefonds-Sperre für Privatanleger
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FSA) will im Juli ein
Diskussionspapier über mögliche Lockerungen des Vertriebsverbotes von
Hedge-Fonds an Privatanleger veröffentlichen. Wie die Agentur Bloomberg
berichtet, sollen darin aber keine neuen Gesetze oder Richtlinien
aufgestellt werden. Das Papier solle vielmehr eine Debatte darüber
anstoßen.
Die Behörde hatte im März 2003 die Regel erlassen, dass Hedge-Fonds
wegen deren Risiken nicht direkt an Privatinvestoren verkauft werden
dürfen. Vor neun Monaten hatte ein Direktor der FSA angekündigt, das
Verbot überprüfen zu wollen, weil die Grenze zwischen traditionellen
Fonds und Hedge-Fonds unscharf geworden sein, vor allem wegen den
verminderten Mindestanlagebeträgen bei Hedge-Fonds.
zurück