28.03.2011 | Report

BIS analysiert anziehende Inflation

Die Bank for International Settlements (BIS) hat in ihrem Mitte März veröffentlichten "Quarterly Review" eine steigende Inflation festgestellt und die Ursachen analysiert. So erhöhten sich bis Februar die Bewertungen an den Aktienmärkten deutlich, die Credit Spreads verengten sich. Die Investorenstimmung war aufgrund der Wachstumsaussichten gut, verschlechterte sich jedoch mit den politischen Ereignissen in Nordafrika ab Ende Januar. Für steigende Inflationserwartungen sorgten neben den Wachstumsaussichten insbesondere die Rohstoffpreise. Nahrungsmittel, Industrierohstoffe und Rohöl verteuerten sich aus verschiedenen Gründen erheblich. Die steigenden Nahrungsmittel- und Agrargüterpreise sind dem Bericht zufolge vor allem auf witterungsbedingte Angebotsknappheit zurückzuführen. Energie- und Metallpreise steigen durch die mittelfristig erwartete Nachfragesteigerung.


Quelle: BIS

Als Folge dieser Ereignisse stellt die BIS höhere Raten für Inflationsderivate in den USA, der Euro-Zone und Großbritannien fest.. In den USA zeigen sich langfristige Inflationssorgen, in Großbritannien eher kurzfristige. Da China und Indien in der Geldpolitik bisher ebenfalls noch sehr freizügig sind, ist außerdem kurzfristig mit ansteigenden Wechselkursen in den entwickelten Nationen zu rechnen.


Quelle: BIS

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