25.03.2009 | Absolut|Report Nr. 47

Bilanzielle Behandlung von strukturierten Produkten institutioneller Investoren

Strukturierte Produkte werden auch in Zukunft in den Portfolios institutioneller Investoren eine große Rolle spielen. Entscheidend für einen erfolgreichen Einsatz der hochkomplexen Instrumente bleibt die Fähigkeit, den Risikogehalt adäquat zu bewerten, mögliche Beschränkungen im Aufsichtsrecht zu berücksichtigen und nicht zuletzt eine korrekte bilanzielle Einordnung zu gewährleisten. Hier steht der Investor vor der Problematik, dass das HGB keine Vorschriften zur Bilanzierung strukturierter Produkte enthält, während im IFRS umfassende Lösungsansätze enthalten sind. Der Bankenfachausschuss hat daher einen Rechnungslegungshinweis verabschiedet, der im Wesentlichen auf den IFRS-Regelungen beruht. Gudrun Hartig von KPMG erläutert im Folgenden umfassend, wie Investoren die handelsrechtliche Bilanzierung strukturierter Produkte angehen müssen und weist auch auf die Probleme hin, die sich aus Inkongruenzen der Gesetzeslage ergeben können.

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