02.10.2013 | Studie

Berücksichtigung des Klimawandels im Investmentprozess

Institutionelle Investoren berücksichtigen in ihrer Asset Allokation in zunehmendem Maße die Auswirkungen ihres Investitionsverhaltens auf das Klima, stellt eine neue Studie fest. Für die von der Global Investor Coalition on Climate Change in Auftrag gegebene Studie wurden 37 Asset Owner und 47 Asset Manager aus zehn verschiedenen Ländern mit insgesamt 14 Billionen US-Dollar Assets under Management befragt. Der Klimawandel wird von der Mehrheit der Asset Owner als ein wesentliches Risiko betrachtet, so dass 56 % dieses Risiko im Hinblick auf ihr Portfolio bewerten und 25 % ihre Investmentstrategie oder ihre Entscheidungsprozesse als Reaktion darauf angepasst haben. Bei der Auswahl der externen Asset Manager berücksichtigt die überwiegende Mehrheit, in welchem Umfang das Thema in den Investmentprozess einbezogen wird.


Quelle:  Global Investor Coalition on Climate Change

Nahezu 100 % der Befragten mit Portfolioverantwortung bewerten die Risiken aus Klimawandel und CO2-Ausstoß innerhalb der Asset-Klassen, wobei ein gemischt qualitativer und quantitativer Ansatz überwiegt. 53 % der Asset Manager erklärten, sich aus solchen Überlegungen bereits aus Aktieninvestments zurückgezogen bzw. auf ein Engagement verzichtet zu haben. Diese Überlegungen schlagen sich auch auf den Anteil der Investoren nieder, die CO2-emissionsarme Investments halten. So gab mehr als die Hälfte der Befragten an, in entsprechenden Anlagen investiert zu sein. Am beliebtesten sind in diesem Zusammenhang Aktienanlagen in entwickelten Ländern.


Quelle: Global Investor Coalition on Climate Change

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