Bedeutung von Private Equity Co-Investments steigt
Coller Capital hat im halbjährlich erscheinenden Private Equity Baromenter Investoren zu globalen Trends im Private-Equity-Markt befragt. Über die kommenden Jahre planen 2 von 5 Umfrageteilnehmern, die Anzahl der beauftragten Manager zu erhöhen – bei gleichzeitig steigenden Investitionsvolumina je Manager. Dabei geht die Präferenz hin zu Single-Product-Spezialisten, insbesondere in Nordamerika. Die hohe Nachfrage nach Private Equity hat dazu geführt, dass auch schwache General Partners Mittel einwerben konnten, sind rund 90 % der Befragten überzeugt. Angesichts des Überangebots an Fremdkapital sehen die Befragten das Risiko der Finanzierung schlechter Buyout Deals. Befragt wurden 110 Private-Equity-Investoren weltweit.
Quelle: Coller Capital
Kleinere Buyouts werden als attraktivste Investment-Opportunität angesehen, während die Investoren Mega Buyouts mehrheitlich als unattraktiv bewertet werden. Während Frankreich für Buyouts innerhalb Europas an Attraktivität gewinnt, rangiert Großbritannien am anderen Ende der Beliebtheitsskala. Auch die Bedeutung Chinas im Private-Equity-Markt steigt. Für Venture Capital stellt Europa die perspektivenreichste Region dar. 
Quelle: Coller Capital
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Co-Investments: Seit 2006 hat sich der Anteil der Investoren, die Co-Investment unternehmen auf 55 % mehr als verdoppelt. Auch die Bedeutung von Direktinvestments ist gestiegen. Insgesamt ist die Nachfrage nach alternativen Investments in allen Segmenten mit Ausnahme von Hedgefonds in Europa deutlich höher als in Nordamerika. Über die kommenden 3 bis 5 Jahre rechnen 82 % der Befragten mit Private-Equity-Renditen oberhalb von 11 %, wobei die Mehrheit davon ausgeht, dass sich die Renditen in den kommenden 5 bis 10 Jahren verringern werden.
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