09.09.2010 | Report

BCG identifiziert Opportunitäten im weltweiten Infrastruktur-Markt

Ein aktueller Research Report der Boston Consulting Group untersucht den Zustand der globalen Infrastruktur und zeigt Möglichkeiten für Investments auf. So wird der Investitionsbedarf weltweit auf 35 bis 40 Billionen US-Dollar über die nächsten 20 Jahre geschätzt. Die staatlichen Institutionen selbst könnten davon nur die Hälfte aufbringen, wodurch der Bedarf an privatwirtschaftlich aufgebrachten Finanzmitteln enorm sei und die damit einhergehenden Investitionsmöglichkeiten beträchtlich wären.


Quelle: BCG

Allein in den Schwellenländern werde der Bedarf an Infrastruktur durch die Urbanisierung und wachsendes Pro-Kopf-Einkommen sehr hoch ausfallen, so dass ein Engagement des privaten Sektors unumgänglich ist. Um wirtschaftliche und soziale Nachteile durch mangelnde Infrastruktur zu vermeiden, wird empfohlen die Anzahl der Public-Private-Partnerships (PPPs) durch verschiedene Maßnahmen zu steigern.


Quelle: BCG

Die Vorteile von Infrastruktur-Investments liegen der Analyse zufolge in den langfristigen stabilen Cash Flows, weniger Konkurrenz und hoher Sicherung durch physikalische Assets. Diese Eigenschaften führen zudem zu einer geringen Korrelation zu den internationalen Aktienmärkten, wodurch sich Diversifikationspotential biete. Der Report schließt mit einer Reihe von Handlungsempfehlungen für Regierungen und Unternehmen, die auf eine Verbesserung und einfachere Umsetzung von PPPs zielen.

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