Bank für Kirche und Caritas bringt nachhaltigen Aktienfonds
Die Bank für Kirche und Caritas hat Anfang Oktober mit der Universal-Investment einen weiteren Nachhaltigkeitsfonds aufgelegt. Der BKC Aktienfonds (ISIN DE000A1111H6) legt in dividendenstarke Mid- und Large-Cap-Unternehmen aus Europa und den USA an, die dem seit 2003 verfolgten Nachhaltigkeitsfilter der Bank genügen. Dazu gehört eine Reihe von Ausschlusskriterien. So wird unter anderem nicht in Unternehmen investiert, die mehr als 5 Prozent ihrer Umsätze in den Bereichen Rüstung und Militär, Kernenergie, Glücksspiel oder Tabak erzielen. Das reduzierte Anlageuniversum wird in einem zweiten Schritt anhand von Positiv- und Negativkriterien untersucht. Dazu gehören hauptsächlich die Analyse des Managementsystems und der strategischen Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen. Die schlechtesten 30 Prozent jeder Branche werden ebenfalls ausgeschlossen. Im Rahmen eines Best-In-Class-Ansatzes investiert der Fonds dann in die besten Unternehmen jeder Branche.
Ein regionales Exposure zu Europa in Höhe von 70 Prozent und den USA in Höhe von 30 Prozent wird angestrebt. Die Basiswährung des Fonds ist Euro. Die laufenden Kosten für institutionelle Anteilsscheine betragen 90 Basispunkte.
Absolut Research analysiert den Fonds künftig jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking in der Kategorie Sustainability Global. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 10.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 22 Sub-Kategorien mit 80 Asset-Klassen.