21.02.2006 | 

BAI kritisiert CESR-Empfehlungen zu Hedgefonds-Indizes

Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) kritisiert das Committee of European Securities Regulators (CESR) wegen seiner  Empfehlungen vom 26. Januar an die Europäische Kommission. Diese Vorschläge beziehen sich auf bislang strittige Fragen im Zusammenhang mit der Festlegung des Anlageuniversums von UCITS, also öffentlich vertriebsfähige und einheitlichen europäischen Standards unterliegenden Investmentfonds.

Der BAI begrüßt zwar die CESR-Empfehlung zur Zulassung von Geldmarktinstrumenten und Privatplatzierungen (z.B. auch im Alternative Bereich) sowie zu Derivaten auf Rohstoff- und Immobilien-Indizes. Nicht nachvollziehbar sei hingegen der CESR-Vorschlag, Derivate auf Hedgefonds-Indizes zunächst nicht als Anlagegegenstände für UCITS zuzulassen.

So genannte investierbare Hedgefonds-Indizes weisen nach BAI-Ansicht oft alle Merkmale auf, welche die CESR für die Anerkennung von Finanzindizes fordern. Zudem sind Hedgefonds-Indizes untereinander wesentlich homogener als die als Underlyings anerkannten Rohstoff- oder Immobilienindizes. Darüber hinaus existiert eine Fülle von Hedgefonds-Indizes, die bereits länger am Markt operieren, als einige Immobilien-Indizes.

 

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