01.07.2014 | Märkte

Asset Manager stärken Compliance und internes Risikomanagement

Die Privatvermögen haben weltweit im Jahr 2013 mit einem Plus von 20 Billionen auf 152 Billionen US-Dollar einen Zuwachs von knapp 15 % erzielt, wie eine Analyse der Boston Consulting Group zeigt. Besonders stark entwickelte sich der Zuwachs in der Asien/Pazifik- Region ohne Japan, wo das Wachstum bei über 30 % lag. Auch Asset Manager konnten von der Marktentwicklung profitieren. Die von Vermögensverwaltern gemanagten Assets kletterten um 11 %, davon entfielen vier Prozentpunkte auf neu aufgenommenes Kapital. Auch hier lag die Asien/Pazifik-Region mit einer AuM-Wachstumsrate von 24 % vorn. Europäische Onshore-Manager nahmen rund 3 % frische Gelder auf. Die Marktentwicklung führte insgesamt zu einem Plus der Assets under Management von 8 %.


Quelle: Boston Consulting Group BCG

Im Zuge dieser Entwicklung legten auch die Erträge der Asset Manager weltweit um 8 % zu, was den Kostendruck leicht senkte. Insgesamt stiegen die Kosten vergangenes Jahr um 3,5 %. Im Zeitraum von 2010 bis 2013 betrug der Anstieg damit 15 %. Im Compliance und Risikomanagement stiegen die Kosten um 32 %. Ebenso groß war das Kostenwachstum im Asset- und Produktmanagement. Der größte Kostenbereich ist jedoch nach wie vor der Vertrieb und das Front Office, die rund 57 % der Gesamtkosten im vergangenen Jahr verursachten. Mit einer Abschwächung der starken Aktienmärkte könnte der Kostendruck auf die Institute wieder steigen und weitere Anstrengungen erforderlich machen, schlussfolgert BCG.


Quelle: Boston Consulting Group BCG

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