18.10.2012 | Studie

Asset Manager befürchten Verwässerung des UCITS-Labels

Investment Manager von UCITS-Fonds sind gegenüber geplanten Änderungen an der europäischen Richtlinie überwiegend konservativ eingestellt. Zu diesem Ergebnis kommt die von KPMG veröffentlicht Studie "The Perfect UCITS", die Anfang April durchgeführt wurde. Demnach sind noch viele Manager damit beschäftigt die jüngeren regulatorischen Reformen umzusetzen und würden eine längere Anpassungsphase begrüßen.


Quelle: KPMG (2012)

Der Großteil der Manager ist mit UCITS IV insgesamt zufrieden und wünscht sich keine weitreichenden Änderungen für UCITS V. Insbesondere eine mögliche Änderung der zulässigen Anlageinstrumente sehen viele Manager kritisch. Hauptsorge der Befragten ist eine mögliche Verwässerung des UCITS-Labels durch die Einführung von Sub-Kategorien. Eine Einteilung etwa in komplexe und nicht-komplexe UCITS gefährde die Marke UCITS, war die einhellige Meinung der Umfrageteilnehmer.


Quelle: KPMG (2012)

Mehr als die Hälfte der Manager würde hingegen eine Harmonisierung der Marketing-Regelung begrüßen. Die jeweilige Anpassung an die nationalen Bestimmungen verzögere die Markteinführung neuer Produkte. Darüber hinaus befürworten 83 % der Befragten eine Harmonisierung der Besteuerung von UCITS-Produkten auf EU-Ebene, um die Effizienz insbesondere bei grenzüberschreitenden Investitionen zu erhöhen.

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