Asset Allocation mit aktiven und passiven Managern
Eine Performanceanalyse von aktiven Managern verschiedener Substrategien aus den Anlageklassen Aktien und Anleihen liefert der U.S. ETF-Anbieter SPDR in einer aktuellen Research-Publikation. Dabei wird insbesondere auf die Performance von aktiven Managern in bestimmten Marktphasen und im Krisenjahr 2008 eingegangen. Demnach haben 2008 nur in vier von 12 Subkategorien mindestens 50% der aktiven Manager eine Outperformance gegenüber ihrer Benchmark liefern können. Diese waren Large Cap Value, Small Cap Blend, Small Cap Growth und Small Cap Value. Während in den anderen Strategien jeweils um die 30% - 40% der Manager eine Outperformance liefern konnten, fiel das Ergebnis für Fixed Income mit 92,2% Underperformern besonders schwach aus.
Quelle: SPDR
Bei Betrachtung der Performance der letzten 15 Jahre konnte nur in den Strategien Small Cap Blend, Small Cap Growth und Emerging Markets eine Outperformance von 50% der Manager erzielt werden. Am schlechtesten fielen die Ergebnisse für die großen standardisierten Märkte wie Large Cap und Fixed Income aus.
Quelle: SPDR
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Nutzen von aktivem Management besonders in kleinen und weniger effizienten Märkten am größten ist. Eine Entscheidung über aktives oder passives Management sollte also von den Investmentzielen und der Risikotoleranz der Investoren abhängen. Bei einer geringen Risikoneigung und dem Vertrauen auf effiziente Märkte sollte passiv investiert werden, bei Vertrauen in die Selektionsfähigkeiten von Top Managern und ineffizienten Märkten sollten aktive Lösungen gesucht werden.
Quelle: SPDR