Asiatischer Immobilienmarkt bietet Investmentgelegenheiten für Langfristinvestoren
Partners Group hat in der Veröffentlichung "Private Real Estate: Why invest in Asia-Pacific?" die Gründe für Immobilieninvestments in Asien analysiert. Sie stellen drei Strategien vor und erläutern in welchen Märkten sie geeignet sind.
Die asiatisch-pazifischen Immobilienmärkte werden von vier Haupttreibern beeinflusst. Die Mittelklasse floriert und wächst konstant, die Verbrauchernachfrage steigt ebenso. Des Weiteren gibt es einen großen Urbanisierungstrend und der Bildungsstand der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren erhöht. 
Quelle: Partners Group
Auf Hong Kong Island gibt es erhebliche Unterschiede auf der Angebots- und Nachfrageseite. Es wird davon ausgegangen, dass die Nachfrage das Angebot dieses Jahr um ca. 30 % übersteigen wird. Aufgrund dessen entsteht in Kowloon East ein zweiter Geschäftsdistrikt. Den Autoren zufolge gibt es in Hong Kong und Kowloon East mittelfristig zu wenig Angebot, besonders im Office-Bereich. Sie empfehlen eine Buy-Fix-Sell-Strategie. Diese beinhaltet das Kaufen und Renovieren von älteren Gebäuden in guter Lage, um sie nach einiger Zeit gewinnbringend zu verkaufen. In Parramatta, 23 Meilen von Sydney entfernt entsteht ebenfalls ein neuer Geschäftsdistrikt. Aufgrund des geringen Angebots älterer Gebäude empfehlen die Autoren eine Neubaustrategie. In diesem Zusammenhang sind auch Fremdkapitalinvestments für Neubauten interessant. Institutionelle Investoren nehmen dabei häufig die Senior-Tranche ein. Im Allgemeinen bieten sich auf dem asiatischen Zweitmarkt in den nächsten Jahren gute Investmentchancen. 
Quelle: Partners Group
Vor der Finanzkrise ist das, in geschlossene Immobilienfonds mit begrenzter Laufzeit investierte Kapital stark gestiegen. Diese begrenzte Laufzeit betrug im Schnitt 8 Jahre. Demnach wird das Angebot in den nächsten Jahren steigen, was gute Investmentgelegenheiten für langfristige Investoren bieten dürfte.
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