Aquila Capital lanciert AIF für Wasserkraftprojekte
Aquila Capital hat im Mai eine weitere Real-Asset-Strategie für institutionelle Investoren lanciert. Der Aquila European Hydropower investiert in europäische Wasserkraftprojekte und ist als SICAV-SIF mit Sitz in Luxemburg strukturiert. Für deutsche Investoren gibt es eine separate KG-Struktur. Der Fonds investiert ausschließlich in operative und genehmigte bzw. im Bau befindliche Anlagen mit Bankgarantien und einem Generalunternehmervertag, der die Abdeckung von Kosten- und Verzugsrisiken durch das Bauunternehmen sicherstellt. Dabei wird nicht in einen Blindpool investiert, sondern in eine bestehende Projektpipeline mit regionalem Schwerpunkt in Skandinavien und insbesondere Norwegen.
Zielallokation in der SICAV-SIF-Struktur
Quelle: Aquila Capital
Der Fonds hat ein Zielvolumen von 250 Mio. Euro in der SICAV-Struktur und 200 Mio. Euro in der deutschen KG. Für beide Strukturen ist eine Laufzeit von 20 Jahren vorgesehen. In die deutsche KG werden ausschließlich bereits operative Projekte eingebracht, während in der SICAV-Struktur ein Anteil von bis 20 % für sich im Bau befindliche Wasserkraftanlagen vorgesehen ist. In der luxemburger bzw. der deutschen Gesellschaft werden IRR nach Kosten und Steuern von 7-9 bzw. 6-7 % angepeilt. Die Managementgebühren betragen 90 Basispunkte in den ersten drei Jahren, danach 70 Basispunkte. Ein Performance-Fee von 15 % wird für eine IRR über 7 % p.a. fällig. Die Investitionsperiode ist auf 36 Monate taxiert, ein erstes Closing wird im 2. Quartal 2015 erwartet.