Anzeichen für Zinswende im Euroraum
Die überraschend besorgten Ankündigungen der EZB in der vergangenen Woche haben an den Anleihenmärkten für deutlich steigende Renditen gesorgt, wie das aktuelle Wochen-Update des Absolut|monitor Global Fixed Income zeigt. Zehnjährige Bundesanleihen handelten Anfang der Woche erstmals wieder deutlich im positiven Bereich und lieferten eine Verzinsung von 0,23 %, 29 Basispunkte mehr als vor einem Monat und 69 Basispunkte mehr als vor einem Jahr. Auch in Frankreich und den Niederlanden notierten Staatsanleihen wesentlich höher.

Quelle: Absolut|monitor, S. 22
Auch bei Unternehmensanleihen ist der Renditeanstieg deutlich zu sehen. Im Laufzeitband 7 bis 10 Jahre lag die laufende Verzinsung zwischen 50 und 70 Basispunkte höher als vor einem Monat. Anleihen mit AA-Rating lagen damit auf der 1-%-Grenze, im BBB-Rating-Band erreichte die Verzinsung 1,76 % p.a.

Quelle: Absolut|monitor, S. 24
Negativzinsen waren Anfang der Woche nur noch am kurzen, sehr sicheren Ende des Anleihenmarkt zu beobachten. In Folge des Zinsanstiegs drehten die Total Returns über alle Laufzeiten und Marktsegmente deutlich ins Negative. Im Laufzeitband 7 bis 10 Jahre betrugen die Total Returns über die vergangenen 12 Monate nun zwischen -6 und -7 %.

Quelle: Absolut|monitor, S. 18
Das komplette Spektrum der aktuell zu erzielenden Zinserträge zeigt die wöchentlich aktuelle Publikation Absolut|monitor Global Fixed Income.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Anleihen und Credits jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking im Bereich Credit. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 15.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 37 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 200 Universen.