Anteil alternativer Investments bei Pensionskassen wächst
Schweizer Pensionskassen haben seit dem Jahr 2000 kontinuierlich den Anteil alternativer Investments bei ihrer Portfolioallokation erhöht. Dies geht aus der aktuellen jährlichen Risikoanalyse der schweizer Pensionskassen durch die Unternehmensberatung Complementa hervor. Demnach hatten in 2007 60,4% der Pensionskassen alternative Anlagen in ihrem Portfolio, der durchschnittliche Portfolioanteil betrug dabei 6,9%. Im Jahr 2000 griffen lediglich 20,1% der Kassen, mit einem Portfolioanteil von 3,6%, auf alternative Investments zurück. Dabei ist sowohl der Anteil der Pensionskassen, als auch der durchschnittliche Portfolioanteil kontinuierlich gestiegen.
Den stärksten Anstieg hatten Rohstoffe zu verzeichnen. Lag der Anteil der Kassen, die Rohstoffe verwenden, 2004 noch bei 0%, betrug er Ende 2007 bereits 28,1%. Lediglich 27,9% der Kassen griffen auf Private Equity Investments zurück, die auch weiterhin die kleinste verwendete Anlageklasse darstellen. Am beliebtesten unter den alternativen Anlagen sind weiterhin Hedgefonds, die von 50,4% der Kassen zur Diversifikation verwendet werden. Laut der Studie weisen mittelgroße Pensionskassen die höchsten Allokationssätze in alternativen Anlagen und insgesamt die diversifiziertesten Portfolios auf.
Quelle: AWP/Complementa Risiko Check-up 2008
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