Anlegervertrauen entwickelt sich positiv
Das Vertrauen kehrt zurück - so lautet die Quintessenz einer von Schroders durchgeführten Umfrage unter knapp 16.000 Investoren weltweit, davon 1.000 aus Deutschland. Mehr als die Hälfte der Anleger sieht für 2014 bessere Chancen als im vergangenen Jahr, wobei deutliche regionale Unterschiede bestehen. Europäer und Asiaten blicken generell optimistischer in die Zukunft, hier rechnen 54 % bzw. 66 % mit einer Verbesserung, während es bei den US-Amerikanern nur 37 % sind. Keine große Rolle mehr spielt für die Anleger außerhalb Europas zudem die Eurokrise. Weniger als jeder Fünfte sorgt sich über mögliche ökonomische Verwerfungen, nachdem dies im Vorjahr noch jeder Zweite befürchtete.
Quelle: Schroders
In Europa glauben 49 % der Investoren, dass der heimische Kontinent die höchsten Renditen im laufenden Jahr verspricht, dahinter folgen die USA mit 42 %. Aktien sind mit knapp 70 % Zustimmung die beliebteste Anlageklasse - mit einer starken Tendenz der Anleger, vor allem im eigenen Land zu investieren. Nicht einmal 20 % der Befragten planen dagegen, in Anleihen zu investieren; Real Estate und Rohstoffe folgen weiter abgeschlagen dahinter. Zu den größten Sorgen der Investoren in Europa gehören steigende Steuern (28 %), ein Wiederaufleben der Eurokrise (27 %) und das vorherrschende Niedrigzinsniveau (24 %).
Quelle: Schroders
Die Deutschen sind bei der Beurteilung der Chancen für 2014 etwas zurückhaltender als der Rest Europas. So blicken nur 48 % der Befragten mit größerem Vertrauen in die Zukunft. Dennoch stehen auch hier Aktien ganz oben im Anlegerinteresse. Dahinter folgt die Anlageklasse Real Estate, die sich in Deutschland größerer Beliebtheit erfreut als im übrigen Europa. Größte Unsicherheitsquelle sind hierzulande steigende Steuern, die von 41 % der Anleger befürchtet werden.