Anlagetrends bei Renewables und Infrastruktur
Preqin hat eine kurze Real-Asset-Analyse veröffentlicht, in der u.a. der Markt für Energie-Investments und Infrastrukturfonds untersucht wird. Im Energiesegment wächst die Bedeutung erneuerbarer Energien, was sich auch in der Lancierung neuer, ungelisteter Finanzvehikel zeigt. Konventionelle Energien stellen aber mit 46 %, trotz einem deutlich gesunkenen Investmentvolumen (- 41%) nach wie vor den größten Anteil des Marktes. Der geographische Fokus der Energie-Fonds lag zwischen 2008 und 2017 auf Nordamerika, wo hauptsächlich in konventionelle Energie und einem Mix aus beiden Segmenten investiert wird. Bei europäischen Investments liegt der Fokus eindeutig auf erneuerbaren Energien. Hinsichtlich der risikoadjustierten Rendite haben Mix-Fonds (konventionelle und erneuerbare Energien) die besten Ergebnisse gezeigt.
Da Investments in konservative Energien ein bereits bekanntes Anlagesegment sind, nutzen Investoren hierfür häufig ein separates Mandat, während Investments in erneuerbare Energien häufig Bestandteil der Allokation in Infrastruktur sind. 
Quelle: Preqin
Geschlossene, nicht börsennotierte Infrastrukturfonds haben mit durchschnittlich 12,6 Jahren die längste Anlagedauer unter den Private-Capital-Fonds, was den Vorteil konstanter Erträge und relativ geringe Korrelation zu den anderen Asset-Klassen mit sich bringt. Die längste Laufzeit haben Fonds, die in Greenfield-Projekte investieren.
Quelle: Preqin
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Real Assets jeden Monat in den Publikationen Absolut|ranking Real Estate und Listed Infrastructure & Private Equity und mit Fokus auf Rohstoffe jeden Monat in den Publikationen Absolut|ranking Listed Commodity und Commodity. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.