14.02.2005 | 

Amerikanische Universitäts-Stiftungen machen 14,7 % Gewinn in 2004

Die Stiftungen amerikanischer Bildungseinrichtungen haben im

vergangenen Jahr im Durchschnitt einen Gewinn von 14,7 Prozent

erwirtschaftet. Das beste Zehntel erreichte sogar ein Plus von 21,5

Prozent, wie aus der aktuellen "Commonfund Benchmarks Study" des

Commonfund Instituts hervorgeht. Die Wertentwicklungen im vergangenen

Jahr waren die besten in diesem Jahrzehnt.

Die Top-Stiftungen  waren der Studie zufolge die ersten, die sich

für alternative Investments interessiert haben, einschließlich

Hedge-Fonds. In 2004 waren die Benchmark-Leader geringer als der

Durchschnitt in Hedge-Fonds investiert und hatten ihre Assets breiter

diversifiziert. Sie hatten zudem eine überdurchschnittliche Allokation

zugunsten von Private Equity, Real Estate und Energie/Rohstoffe

vorgenommen.   

Das durchschnittliche Portfolio der 707 untersuchten Schul- und

Hochschulstiftungen hatte im vergangenem Jahr folgende

Asset-Allokation:

Amerikanische Aktien:    31%

Internationale Aktien:      16%

Anleihen:                 

    

15%

Alternative Investments:  34%  

Die Top zehn Prozent waren mit 36 Prozent in alternative Investments investiert.

Für 2005 erwarten die befragten Stiftungen im Durchschnitt eine

Performance von 7,9 Prozent. Die meisten von ihnen wollen in diesem

Jahr ihre Asset-Verteilung nicht verändern, 30 Prozent aber erwarten,

dass sie ihre Investitionen in alternative Strategien erhöhen werden.

29 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass sie keinen Wechsel zu

Gunsten alternativer Investments machen werden. Nur 2 Prozent wollen

Geld aus alternativen Investments abziehen.

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