Amerikanische Universitäts-Stiftungen machen 14,7 % Gewinn in 2004
Die Stiftungen amerikanischer Bildungseinrichtungen haben im
vergangenen Jahr im Durchschnitt einen Gewinn von 14,7 Prozent
erwirtschaftet. Das beste Zehntel erreichte sogar ein Plus von 21,5
Prozent, wie aus der aktuellen "Commonfund Benchmarks Study" des
Commonfund Instituts hervorgeht. Die Wertentwicklungen im vergangenen
Jahr waren die besten in diesem Jahrzehnt.
Die Top-Stiftungen waren der Studie zufolge die ersten, die sich
für alternative Investments interessiert haben, einschließlich
Hedge-Fonds. In 2004 waren die Benchmark-Leader geringer als der
Durchschnitt in Hedge-Fonds investiert und hatten ihre Assets breiter
diversifiziert. Sie hatten zudem eine überdurchschnittliche Allokation
zugunsten von Private Equity, Real Estate und Energie/Rohstoffe
vorgenommen.
Das durchschnittliche Portfolio der 707 untersuchten Schul- und
Hochschulstiftungen hatte im vergangenem Jahr folgende
Asset-Allokation:
Amerikanische Aktien: 31%
Internationale Aktien: 16%
Anleihen:
15%
Alternative Investments: 34%
Die Top zehn Prozent waren mit 36 Prozent in alternative Investments investiert.
Für 2005 erwarten die befragten Stiftungen im Durchschnitt eine
Performance von 7,9 Prozent. Die meisten von ihnen wollen in diesem
Jahr ihre Asset-Verteilung nicht verändern, 30 Prozent aber erwarten,
dass sie ihre Investitionen in alternative Strategien erhöhen werden.
29 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass sie keinen Wechsel zu
Gunsten alternativer Investments machen werden. Nur 2 Prozent wollen
Geld aus alternativen Investments abziehen.
zurück