Alternative-UCITS-Investoren zufrieden mit Performance ihrer Manager
Mit der Rolle alternativer Strategien in der institutionellen Kapitalanlage beschäftigt sich eine Umfrage der Deutschen Bank unter alternativen Asset Managern und Investoren, die Ende 2013 erschienen ist. Demnach wächst vor allem das Geschäft mit Alternative-UCITS-Produkten stark. Immer mehr alternative Asset Manager gehen mit regulierten Produkten ihrer etablierten Strategien an den Markt und bedienen damit die steigende Nachfrage auf Anlegerseite. Über die Hälfte der befragten Investoren sind demzufolge in nicht-traditionelle Hedgefonds-Produkte investiert, rund ein Drittel legt in UCITS-konforme alternative Strategien von Anbietern aus der Hedgefonds-Branche an.
Quelle: Deutsche Bank
Unter den Anlegern, die bereits in Alternative UCITS investiert sind, ist der Großteil zufrieden mit dem gelieferten Ergebnis. 64 % planen sogar, ihr Exposure in den nächsten zwölf Monaten weiter zu erhöhen. Größte Hürde ist allerdings der Mangel an guten Managern, geben 54 % der Befragten an. Schlechte Performance spielt dagegen nur bei jedem vierten, der bereits in alternative UCITS investiert, eine Rolle. Die beliebtesten Strategien sind demzufolge Long/Short- und marktneutrale Aktienstrategien, sowie Global-Macro-Ansätze.
Quelle: Deutsche Bank
Klassische Hedgefonds-Manager werden so zunehmend zum Lösungsanbieter für institutionelle Kunden, schlussfolgert die Studie. Zwei Drittel der befragten alternativen Manager geben an, aufgrund von institutioneller Nachfrage ihre Produktpalette angepasst zu haben, insbesondere in Form von UCITS-konformen Strategieabbildungen und Long-only-Mandaten.
An der Umfrage haben im Oktober 2013 rund 60 Hedgefonds-Manager mit 528 Mrd. US-Dollar verwaltetem Vermögen, sowie knapp 200 Investoren, die insgesamt 625 Mrd. US-Dollar in alternativen Strategien anlegen, teilgenommen.
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