14.03.2017 | Studie

Alternative Finanzierungsvehikel in der Immobilienbranche

BF.direkt, ein Finanzierungsberater für Immobilienprojekte, hat in einer Studie Projektentwickler und Bestandshalter von Wohn- und Gewerbeimmobilien zum Thema Alternative Finanzierungsinstrumente befragt. Die Ende Februar 2017 veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass Projektentwickler und Bestandshalter in diesem Jahr verstärkt auf alternative Instrumente zurückgreifen wollen.

Im Fokus beider Gruppen stehen Nachrangdarlehen (46 %) und Darlehensfinanzierungen über Versicherungen und Versorgungswerke (23 %). Während Bestandshalter aber auch auf Schuldscheindarlehen (28 %), Kapitalerhöhung (28 %) und Unternehmensanleihen (28 %) zurückgreifen, favorisieren Projektentwickler vor allem Nachrangdarlehen (59 %), Equity-Joint-Venture-Finanzierungen (26 %) und Mezzanine-Fonds (22 %).


Quelle: BF.direkt  

Alternative Finanzierungsinstrumente nehmen in der Finanzierungsstruktur bei 57 % der Befragten 0 bis 5 % ein und werden daher häufig eher als Beimischung genutzt. Ein Anteil von 21 bis 60 % wird von den wenigsten Projektentwicklern und Bestandshaltern (17 %) in den Projekten und Portfolios erreicht.

Das geplante Projektvolumen bei 62 % der Projektentwickler liegt für 2017 bei bis zu 200 Mio. EUR. 37 % wollen sogar bis zu 50 Mio. EUR umsetzen. Demgegenüber steht bei 79 % der Projektentwickler und Bestandshalter ein Kapitalbedarf (Eigenkapital und Fremdkapital) von bis zu 200 Mio. EUR, während 47 % bis zu 50 Mio. EUR benötigen.


Quelle: BF.direkt

59 % der Projektentwickler und 53 % der Bestandshalter wollen im Jahr 2017 ihre alternativen Finanzierungsinstrumente ausweiten. Projektentwickler fokussieren sich dabei auf Mezzanine, Fondsstrukturen und Nachrangdarlehen. Bestandshalter favorisieren hingegen insbesondere Nachrangdarlehen. 


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