18.06.2015 | Märkte

Allianz untersucht Investments in Volatilität

Allianz Global Investors hat in einer aktuellen Marktanalyse die Eigenschaften von Volatilität als Asset-Klasse untersucht. Die Volatilitätsrisikoprämie ergibt sich aus der Differenz zwischen impliziter und realisierter Volatilität. Auffällig ist, dass zwischen dem Aktienmarkt und der Volatilität ein negativer Zusammenhang herrscht, dass also bei fallenden Aktienkursen  die implizite Volatilität ansteigt. Doch sollten Anleger nicht auf diese Diversifikationseigenschaften gegenüber Aktien setzen, indem Volatilitätsderivate erworben werden, da die Volatilitätsrisikoprämie im Mittel negativ ist. Stattdessen kann es sinnvoller sein, durch den Verkauf von Volatilität eine zusätzliche Risikoprämie im Portfolio zu etablieren.


Quelle: Allianz

Die Allianz hat drei wesentliche Eigenschaften der Volatilität ausgemacht, die genutzt werden können, um die Volatilitätsprämie von S&P 500 und Euro Stoxx 50 auf Basis einer Indexstrategie zu vereinnahmen. Die erste Eigenschaft ist ein starker Mean-Reversion-Effekt, der die Vola stets zum langfristigen Mittelwert zurückkehren lässt (1). Daneben zeigt sie ein markantes Sprungverhalten, das üblicherweise mit starken Verlusten am Aktienmarkt einher geht, gefolgt von längeren Entspannungstrends (2). Weiterhin bildet die Volatilität Cluster (3). Gerade der erste Effekt macht die Vola als Anlageklasse attraktiv. Zu anderen Anlageklassen ist eine solche Volatilitätsstrategie nur relativ schwach korreliert, so dass sich Diversifikationsvorteile ergeben können. Besonderes Augenmerk wird auf die Unabhängigkeit von der Zinsentwicklung gelegt.

Absolut Research analysiert die besten Volatility-Fonds in der monatlich erscheinenden Publikation Absolut|monitor - Alternative UCITS, die Rendite und Risiko von mehr als 800 alternativen Strategien im UCITS-Format aufzeigt.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
Mehr zum Thema "Volatilität"
zurück