Allianz Global Investors stellt Aspekte und Chancen eines demografischen Wechsels vor
Eine von Allianz Global Investors in den letzten Wochen veröffentlichte dreiteilige Reihe untersucht die Auswirkungen sich ändernder demografischer Verhältnisse. Dies betrifft sowohl die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern, als auch dem weiterhin hohen Bevölkerungswachstum in vielen Schwellen- und Grenzländern. Der Fokus liegt auf ökonomischen Risiken durch den demografischen Wandel, als auch auf den Investmentchancen, die sich daraus ergeben.
Die rückläufige Geburtenquote in den Industrieländern bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung belaste vor allem Renten- und Gesundheitssystem. Der Reformbedarf ist dabei in fast allen Ländern weiterhin hoch, in manchen allerdings bereits jetzt schon dramatisch, wie der Pension Sustainability Index von AGI zeigt. Dies führe auch zu einer Verschiebung am Vorsorgemarkt, in dem private Vorsorge an Bedeutung gewinnt und Defined-Contribution-Pläne Defined-Benefit-Pläne zunehmend verdrängen.
Quelle: Allianz Global Investors
An den Kapitalmärkten entstehe zudem die Problematik fehlender Nachfrage bei sinkender Population sowie einer schwachen Staatsfinanzierung (siehe hierzu auch "Demografie, Wirtschaftswachstum und Kapitalmarkt-Performance"). Chancen ergäben sich hingegen insbesondere für bestimmte Sektoren wie Rohstoffe, Infrastruktur sowie Pharma- und Biotechnologie.
Lösungen für den Veränderungsprozess bieten politische Reformen sowie eine Umstellung der Asset Allocation, so AGI.
Quelle: Allianz Global Investors
Eine umfassende Studie zum Thema Messung von Langlebigkeit hat kürzlich auch Swiss Re veröffentlicht. Mehr dazu finden Sie hier.