19.12.2013 | Märkte

Aktivität am europäischen High-Yield-Markt

Niedrigzins ist seit zwei Jahren das Schlagwort an den Kreditmärkten. Auf der Suche nach ausreichenden Erträgen für die Deckung ihrer Verbindlichkeiten sind Investoren massiv in den High-Yield-Markt eingestiegen. Unternehmen nutzen die niedrigen Zinsen und das gesteigerte Interesse, um sich günstig Kapital zu beschaffen. Das Emissionsvolumen hat sich bis Ende Oktober auf mehr als 50 Mrd. Euro verdoppelt, berichtet Standard & Poor's im Ende November veröffentlichten Report "High Yield Debt: Rising Demand in Supressed Yield Environment". Die Emissionstätigkeit stieg dabei auch am unteren Ende der Rating-Skala.


Quelle: Standard & Poor's

Dies ist nicht ungefährlich, denn die Yields sind zuletzt deutlich gefallen. Der Yield-to-Worst reduzierte sich von 28% Anfang 2009 auf nun nur noch 7,2 % und liegt damit auf tiefem Niveau. Das Volumen von Emissionen mit B-Rating lag 213 bei 41 % Marktanteil. Die Ausfallrate im Speculative-Gade-Segment ist allerdings von 0,88 % Ende 2011 auf 2,75 % angestiegen.


Quelle: Standard & Poor's

Standard & Poor's wird in weiteren Analysen dieses Thema vertiefen, um den Investoren eine Hilfestellung im Umfeld sinkender Yields und steigender Ausfallraten im High-Yield-Markt zu geben.

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