28.09.2011 | Studie

Aktienmodelle im institutionellen Asset Management

Institutionelle Investoren vertrauen in hohem Maße ihren quantitativen Modellen zur Allokation von Aktien, sei es bei Finanzkrisen, oder generell in Zeiten zunehmender Volatilität, ergab die Studie "Shifting Realities: Myths & Models" von MSCI, an der 619 Portfolio Manager und institutionelle Investoren teilgenommen haben. 58,48 % sehen in ihren Allokationsmodellen das zentrale Werkzeug zur Analyse von Krisen und Tail-Risiken. Knapp die Hälfte ist der Ansicht, dass ein Modell in verschiedenen Volatilitätsphasen ausreicht.


Quelle: MSCI

Dabei werden gerne die Modelle von Service Providern verwendet. 59,9 % nehmen demnach die Modelle von Drittanbietern in Anspruch, um Konsistenz beim Portfoliovergleich zu sichern. 88,64 % glauben, dass es große Unterschiede zwischen den Modellen der einzelnen Anbieter gibt, und demnach eine große Auswahl für das individuell passende Modell vorhanden sei.
Die Anpassung an die individuelle Strategie und der Einblick in die Risiken des Portfolios seien auch die wichtigsten Aspekte bei der Auswahl eines Modells.


Quelle: MSCI

Interessanterweise gaben rund 30 % der Befragten an, dass ihre Renditen nicht dem Niveau der eingegangenen Risiken entsprechen.

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