AIMA und MFA wollen mit SEC zusammenarbeiten
Angesichts der neu beschlossenen Regulierung von Hedge-Fonds in den USA
wollen die großen Branchenverbände "Alternative Investment Management
Association" (AIMA) und "Managed Funds Association" (MFA) mit der
Aufsichtsbehörde SEC trotz Kritik zusammenarbeiten. MFA-Präsident John
G. Gaine erklärte, seine Organisation halte zwar weiterhin die
Grundannahmen der SEC für ihren Regulierungsbeschluss für unzutreffend,
sei aber bereit, eng mit der Behörde bei der Fertigstellung ihrer
Richtlinien zusammen zu arbeiten.
Die MFA wolle mit ihrer Kooperation sicherstellen, dass die
Hedgefonds-Industrie durch die neuen Regeln in ihrer Entwicklung nicht
behindert werde, erläuterte Gaine. Der Verband wolle seinen
Verpflichtungen gegenüber den Mitgliedern zur Vorbereitung auf die
Erfüllung der neuen Anforderungen gerecht werden. Dennoch werde die MFA
das weitere Vorgehen der SEC bei der Implementierung der neuen Regeln
genau beobachten. Gaine kritisierte die mit dem Registrierungszwang
verbundenen "unnötigen und erdrückenden Kosten für die Branche", die
bereits auf vielfältige Weise reguliert sei. Er befürchte, dass die
neuen Regeln der SEC die Innovationskraft und das unternehmerische
Engagement in der Hedgefonds-Industrie beschädigen könnten.
Die AIMA verwies darauf, dass die Auswirkungen des Regulierungszwangs
auf die außeramerikanischen Hedge-Fonds zurzeit noch nicht klar seien.
Der Verband wolle zunächst den Text des neuen Regelwerks prüfen und
seine Mitglieder über die Inhalte informieren, heißt es in einer
AIMA-Erklärung weiter. Sie wolle mit der SEC zusammenarbeiten, um zu
erreichen, dass der Status der ausländischen Fonds-Manager, die bereits
in ihrem Heimatland registriert sind, in die neue Registrierung
übernommen wird.
Die AIMA wolle sich bemühen, die Schwierigkeiten einer separaten oder
möglicherweise doppelten Überprüfung der ausländischen Fonds zu
vermeiden, schreibt der Verband. Die nationalen Aufsichtsbehörden im
Niederlassungsland der jeweiligen Fonds seien besser in der Lage, die
Manager zu regulieren und zu überwachen.
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