18 Empfehlungen der G30 für Finanzmarktreform
Oktober letzten Jahres veröffentlichten die G30 einen 256 Seiten umfassenden Report. Überschrieben mit "The Structure of Financial Supervision. Approaches and Challenges in a Global Marketplace", sollte dieser einen Rahmen für die Debatte um die Regulierung der weltweiten Finanzdienstleistungen bieten. Nun folgt mit "Financial Reform: A framework for Financial Stability", der nächste Report des Verbundes.
Der neue Report beinhaltet 18 Empfehlungen dazu, wie das globale Finanzsystem besser organisiert und reguliert werden kann. Die Hauptziele sind dabei Stabilität zu gewährleisten, starke, wettbewerbsfähige und innovative Finanzmärkte wieder aufzubauen und einen Zusammenbruch der Marktfunktionen zu vermeiden. Der Report stellt einen Einblick in die Beschlüsse dar, die auf dem Treffen der G20 im April in London verabschiedet werden könnten.
Die 18 Empfehlungen sind in folgende vier Kernaktionsbereiche gegliedert:
- Eliminierung von Lücken und Schwächen in vernünftiger Regulierung und Aufsicht.
- Verbesserung der Qualität und Effektivität vernünftiger Regulierung und Aufsicht.
- Stärkung institutioneller Politik und Standards, mit Schwerpunkt auf Standards bezüglich Kontrolle, Risikomanagement, Kapital und Liquidität.
- Erhöhung der Transparenz der Finanzmärkte und ihrer Produkte mit besser angepassten Risiken und vernünftigeren Anreizen. Ebenso wie die Erhöhung der Robustheit und Resistenz der Infrastruktur, die diese Märkte unterstützen, gegen potentielles Versagen auch großer Institutionen.