Absolut neidisch...
...ist die Entscheidung der Allianz Dresdner Asset Managenent, Hedge
Funds und Absolute-Return-Investments als strategisches Geschäftsfeld
aufzubauen. Mit Dr. Joachim Faber, als Allianz-Vorstand verantwortlich
für das Asset Management der Gruppe mit rund 1.200 Mrd. Euro an
Vermögen, äußert sich der größte institutionelle Investor in Europa in
einem ausführlichen Interview für den Absolut|report zum Thema
Alternative Investments. Nach HypoVereinsbank- Vorstand Stephan Bub, der
sich in der Dezember-Ausgabe zum Thema Hedge Funds äußerte, ist Joachim
Faber nun das zweite Vorstandsmitglied eines renommierten
Finanzdienstleisters in Deutschland, der Position zum Thema im
Absolut|report bezieht. Dies bringt den Markt für Alternative
Investments voran. Joachim Faber, geprägt durch seine Zeit bei der
Citigroup, bringt die Erfahrung und den Weitblick für diese in
Deutschland noch relativ neue Anlageform mit, ohne die Probleme, die
möglicherweise damit verbunden sind, zu vernachlässigen. Er betont die
positive Wirkung von Hedge Fund- Investments und Private Equity-Anlagen
im Rahmen der strategischen Asset- Allokation ebenso wie seine Sorge vor
einem falschen Umgang mit diesen Investments und die Gefahr , mit
semiprofessionellen Produkten negative Schlagzeilen zu produzieren.
Wichtig erscheint mir seine Aussage, dass die Branche versuchen sollte,
sich aktiv mit den Aufsichtsorganen und dem Gesetzgeber hinsichtlich
einer konstruktiven Fortentwicklung der Rahmenbedingungen,
auseinanderzusetzen.
Nur wenn alle Markteilnehmer bereit sind, den Bereich Alternative Investments vor negativen Effekten zu schützen, wird diese Investmentform eine breite Akzeptanz auch in Deutschland finden. Aus Sicht des Absolut|report ist die Diskussion kritischer und kontroverser Punkte wichtig. Deshalb finden sich auch in dieser Ausgabe wieder diverse Themen, die sich damit auseinandersetzen. Allerdings sollte man bei aller notwendigen Kritik auch nicht aus den Augen verlieren, dass Anleger in den vergangenen Monaten mehr Geld - relativ wie absolut - im traditionellen Bereich verloren haben, als es wahrscheinlich jemals mit Alternative Investments der Fall sein wird.
Der Absolut|report erscheint nach der Sommerpause wieder im August. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Ferienzeit!
Ihr Michael Busack
Herausgeber
Ausgabe: Absolut|report 5|2002
Nur wenn alle Markteilnehmer bereit sind, den Bereich Alternative Investments vor negativen Effekten zu schützen, wird diese Investmentform eine breite Akzeptanz auch in Deutschland finden. Aus Sicht des Absolut|report ist die Diskussion kritischer und kontroverser Punkte wichtig. Deshalb finden sich auch in dieser Ausgabe wieder diverse Themen, die sich damit auseinandersetzen. Allerdings sollte man bei aller notwendigen Kritik auch nicht aus den Augen verlieren, dass Anleger in den vergangenen Monaten mehr Geld - relativ wie absolut - im traditionellen Bereich verloren haben, als es wahrscheinlich jemals mit Alternative Investments der Fall sein wird.
Der Absolut|report erscheint nach der Sommerpause wieder im August. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Ferienzeit!
Ihr Michael Busack
Herausgeber
Ausgabe: Absolut|report 5|2002