Absolut risikogerecht ...

Absolut|report 3|2023}

… sind institutionelle Portfolios nur ausgerichtet, wenn die Diversifikation von Ertragsquellen, von Risiken und von Liquidität berücksichtigt wird. Wirklicher Erfolg entsteht aber erst durch eine Kombination mit der Fähigkeit, die besten Assets, Strategien und Manager zu finden, die im Rahmen des Gesamtportfolios den höchsten Nutzen stiften. Leider hat dieses Zusammenspiel drei mächtige Gegenspieler: die Regulierung, die Verpflichtungsseite und die mangelnde Kompetenz.

Deutschland hat eine große Vielfalt institutioneller Investorengruppen, z.B. Versicherungen, die als Kranken-, Sach- und Lebensversicherer auftreten, Versorgungswerke, Pensionskassen und -fonds, CTAs, Depot-A-Investoren, Kirchen, Verbände, Family Offices, Stiftungen und staatliche Investoren. Für all diese Anleger gelten nicht nur unterschiedliche, teils sehr restriktive Kapitalanlageregularien, sondern auch unterschiedliche Level der Verpflichtung gegenüber Dritten.

Entsprechend wird die institutionelle Kapitalanlage immer komplexer. Die notwendige Balance zwischen Ertragsziel und Risikoabschätzung auf der einen Seite und regulatorisch korrekter Bewirtschaftung der Passivseite wird zur kompetitiven Herausforderung.

Diese Komplexität bedarf eines kompetenten Teams aus Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Nur wer die besten Mitarbeiter gewinnt, kann langfristig mit einer gelungenen Asset Allocation in einem globalen Umfeld Erfolg haben, neue Anforderungen umsetzen und attraktive Renditen für die Stakeholder erzielen.

Lesen Sie in dieser Ausgabe daher verschiedene Beiträge zu Risikomanagement, Performancemessung oder Overlay – Themen, die im volatilen Umfeld für Investoren weiterhin hohe Relevanz haben.

Und genießen Sie den Sommer.


Michael Busack
Herausgeber




Ausgabe: Absolut|report 3|2023